Wärmepumpe in Berlin: Ganzheitliche Energielösungen vom Berliner Familienbetrieb.

Wir planen, installieren und warten Wärmepumpen als Teil eines abgestimmten Gesamtkonzepts aus Heiztechnik, Photovoltaik und Energiemanagement, abgestimmt auf Ihr Gebäude, Ihren Wärmebedarf und Ihre Förderoptionen. Persönliche Beratung in Berlin und im Umland.

Was macht eine Wärmepumpe?

Eine Wärmepumpe holt sich Wärme aus Luft, Erde oder Wasser und macht damit Ihr Haus warm, plakativ gesprochen nach dem Prinzip eines umgekehrten Kühlschranks. Das Kältemittel nimmt Umweltwärme auf und verdampft, ein elektrisch betriebener Verdichter erhöht den Druck und damit die Temperatur, der Verflüssiger gibt die Wärme an Ihr Heizsystem ab, dann sinkt der Druck und der Kreislauf beginnt von vorn.

Bereits seit vielen Jahren, teilweise seit Jahrzehnten, verbauen wir Wärmepumpen verschiedenster Systemarten. Dank unserer Erfahrung und der engen Zusammenarbeit mit den Herstellern können wir für nahezu jede bauliche Situation eine technisch und wirtschaftlich passende Lösung anbieten, sofern nötig, auch als Hybridanlage unter Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben. Wir arbeiten unter anderem mit Wärmepumpen von Viessmann (Vitocal-Serie), Bosch/Buderus, Samsung und Vaillant sowie weiteren namhaften Herstellern. Insgesamt haben wir so bereits mehrere hundert Wärmepumpen in Bestandsgebäuden und Neubauten in Berlin und Brandenburg installiert.

Je nach Wärmequelle unterscheiden sich Effizienz, Geräuschverhalten, Einsatzgebiet und bauliche Anforderungen, die vier wichtigsten Systemarten im Überblick:

01

Luft-Wasser-WP

Häufigste Bauart. Flexibel, platzsparend, kein Genehmigungsverfahren.
Typische Anwendung: Ein- und Mehrfamilienhäuser im Berliner Bestand.

02

Sole-Wasser-WP

Konstante Erdwärme, höchste Jahresarbeitszahl, sehr leise, sehr langlebig.
Typische Anwendung: Grundstücke mit Platz für Bohrung oder Erdkollektor (oft Brandenburger Umland).

03

Luft-Luft-WP

Kompakte Lösung, oft mit Klima-Funktion kombinierbar.
Typische Anwendung: Hochgedämmte Neu- und Passivbauten.

04

Brauchwasser-WP

Nur Warmwasser, geringe Investition.
Typische Anwendung: Ergänzung zu Bestandsheizung oder PV-Überschuss-Nutzung.

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Wärmepumpe + PV + HEMS: Die wirtschaftlichste Kombination

Die Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaikanlage gehört heute zu den effizientesten und wirtschaftlich sinnvollsten Lösungen für die Wärmeversorgung von Ein- und Mehrfamilienhäusern und Gewerbeobjekten in Berlin und Brandenburg. Während die Wärmepumpe Umweltwärme aus Luft, Erde oder Grundwasser nutzt, liefert die PV-Anlage den dafür benötigten Strom direkt von Ihrem eigenen Dach. So entsteht ein in sich stimmiges Energiesystem, das sowohl die laufenden Kosten als auch die Abhängigkeit von steigenden Energiepreisen deutlich reduziert. Gerade in einer Region wie Berlin und Brandenburg mit guten solaren Erträgen hat diese Kombination ein großes Potenzial.

Damit das Zusammenspiel von Wärmepumpe und Photovoltaik tatsächlich effizient und wirtschaftlich funktioniert, müssen alle Komponenten exakt aufeinander abgestimmt sein und am besten durch ein Home Energy Management System (kurz HEMS) gesteuert werden. Die Wärmepumpe muss richtig dimensioniert werden, die Photovoltaikanlage zum Strombedarf passen, die Regelungstechnik sauber eingestellt und das HEMS auf Ihre Voraussetzungen und Bedürfnisse, etwa bei der Nutzung von großen Verbrauchern wie Elektroautos, angepasst sein. Fehler in der Planung können dazu führen, dass die Anlage zwar funktioniert, ihr volles Einsparpotenzial aber nicht erreicht oder Fördermittel verloren gehen. Genau hier zeigt sich der Unterschied zwischen standardisierten Massenlösungen und echter planerischer und handwerklicher Qualität. Wir achten darauf, dass alle Komponenten technisch optimal zusammenarbeiten, berücksichtigen auch die aktuellen Fördermöglichkeiten und unterstützen Sie bei der Beantragung, damit Sie das wirtschaftlich bestmögliche Ergebnis mit einer individuell auf Sie abgestimmten Gesamtlösung für Ihr Zuhause erhalten.

01

Heizkosten sinken um 40–60 %

im Vergleich zur reinen Wärmepumpe ohne PV.

02

65–80 % Autarkie

über das Jahr sind in Berlin mit PV + Speicher + HEMS realistisch, im Sommer nahe 100 %.

03

Dynamische Stromtarife

werden vom HEMS automatisch genutzt: Wärmepumpe läuft, wenn Strom am günstigsten ist.

04

Wallbox + HEMS

laden Ihr E-Auto bevorzugt mit Sonnenstrom.

Wir arbeiten mit führenden Herstellern und Partnern

Wärmepumpe im Berliner Bestand: Was wirklich funktioniert

Berliner Wohnungsbau hat zwei Eigenschaften, die für die Wärmepumpe relevant sind: viel Altbau und enge Grundstücksverhältnisse. Beides ist lösbar, wenn man von Anfang an richtig plant.

Unsere Schwerpunkte im Stadtgebiet:

Hier ist unser Stammgebiet, und gleichzeitig eine der Regionen, in denen Wärmepumpen am beliebtesten sind. Ob Lichterfelde, Steglitz, Lankwitz, Zehlendorf, Dahlem, Nikolassee, Schlachtensee oder Wannsee, wir kennen die typischen Gebäudetypen und ihre Besonderheiten, vom freistehenden Einfamilienhaus bis hin zum Gründerzeit-Mehrfamilienhaus.

Gründerzeit-Altbauten mit hohen Decken und teils bestehender Gasheizung, meist gut für Luft-Wasser-Wärmepumpen in Kombination mit gezieltem Heizkörpertausch geeignet.

Großwohnungen im Altbau, häufig mit Etagenheizungen, hier prüfen wir zentrale Lösungen und Hybridkonzepte.

Neuere Projekte; gut geeignet für Luft-Wasser-WP, oft mit PV-Kombination.

Hier kommen Sole-Wasser-Wärmepumpen häufig in Frage, weil ausreichend Grundstücksfläche für Erdbohrungen oder Erdkollektoren vorhanden ist.

Ihr regionaler Partner für Heizung, Solar & Sanitär

Als regional im Berliner Südwesten verankerter familiengeführter Handwerksbetrieb erbringen wir seit unserer Gründung durch Arno Jänichen vor mittlerweile mehr als 60 Jahren im Jahr 1965 sämtliche Leistungen im Bereich der Heizungs-, Sanitär-, Klima- und Photovoltaiktechnik.
Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, unsere Kunden, private wie gewerbliche, mit einem echten „Alles aus einer Hand“-Service zu überzeugen. Unser Team besteht aus bestens ausgebildeten Ingenieuren, Meistern, Gesellen und Kaufleuten, drei Generationen unter einem Dach, die täglich daran arbeiten, das individuell beste Ergebnis gewissenhaft und präzise für unsere Kunden zu produzieren.

 

Starker Partner für starke Leistungen

Kein Projekt ist wie das andere. Unser Ziel ist es, die Aufträge unserer Kunden fach- und termingerecht nach ihren Vorstellungen umzusetzen, nachdem das Projekt komplett und zu Ende geplant wurde.

Unkomplizierter Service vor Ort

Wir legen besonderen Wert auf persönlichen und unkomplizierten Service bei Ihnen vor Ort. Aufgrund unserer regionalen Tätigkeit in Berlin und Brandenburg können wir Termine auch mal kurzfristig wahrnehmen.
FAQ

Wärmepumpe Berlin & Umgebung

Häufig gestellte Fragen

Je nach Gebäudegröße und System liegen die Komplettkosten in Berlin meist zwischen 25.000 € und 45.000 €. Nach KfW-Förderung (bis 70 %) bleiben in der Praxis oft 10.000 € bis 18.000 € Eigenanteil. Die genaue Summe hängt von Heizlast, Heizflächen, Aufstellsituation und Begleitarbeiten ab, wir erstellen Ihnen einen schriftlichen Festpreis nach Vor-Ort-Termin.

Ja, in den allermeisten Fällen. Entscheidend ist nicht das Baujahr, sondern die Vorlauftemperatur. Bleibt sie unter ca. 55 °C, was sich oft mit Heizkörpertausch in 1–2 Räumen erreichen lässt, arbeitet die Wärmepumpe auch im Gründerzeit-Altbau wirtschaftlich. Wir haben Wärmepumpen in zahlreichen Berliner Altbauten erfolgreich installiert.

Über die KfW (Programm 458) sind bis zu 70 % der förderfähigen Kosten möglich: 30 % Basisförderung + 20 % Klima-Geschwindigkeitsbonus + 30 % Einkommensbonus + 5 % Effizienzbonus für natürliche Kältemittel (z. B. Propan/R290). Wir übernehmen die komplette Antragstellung.

Luft-Wasser-Wärmepumpen decken rund 90 % der Berliner Fälle ab, platzsparend, genehmigungsfrei, flexibel. Erd-Wärmepumpen lohnen sich nur, wenn ausreichend Grundstücksfläche vorhanden ist, was im Berliner Innenstadtbereich selten der Fall ist, im Brandenburger Umland (Teltow, Kleinmachnow, Potsdam) aber durchaus.

Moderne Luft-Wärmepumpen liegen bei 35–50 dB(A) in 3 m Abstand, leiser als ein laufender Kühlschrank. Die Vorgaben der TA Lärm werden bei korrekter Aufstellung sicher eingehalten, auch bei engeren Berliner Reihenhaus-Siedlungen.

Der eigentliche Einbau dauert 2–5 Werktage. Vom Auftrag bis zur Inbetriebnahme liegen mit Planung, Förderantrag und Lieferzeit 8–16 Wochen dazwischen, die meiste Zeit ist Wartezeit auf Genehmigungen und Komponenten, nicht Baustelle.

In der Regel ja. Trotz der höheren Anfangsinvestition amortisiert sich die Wärmepumpe über 8–12 Jahre durch niedrigere Betriebskosten, den steigenden CO₂-Preis auf fossile Brennstoffe und die staatliche Förderung. In Kombination mit eigener PV verkürzt sich die Amortisation deutlich.

Ja. Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen arbeiten zuverlässig bis −20 °C. Die Berliner Tiefsttemperaturen der letzten Jahre liegen deutlich darüber. Selbst bei extremen Kältephasen liefert die Wärmepumpe weiter Heizleistung, nur die Jahresarbeitszahl sinkt vorübergehend leicht.

Nein. Auch klassische Heizkörper funktionieren mit Wärmepumpen, solange die Vorlauftemperatur unter ca. 55 °C bleibt. Oft reicht es, einzelne unterdimensionierte Heizkörper auszutauschen. Eine flächendeckende Umrüstung auf Fußbodenheizung ist nur in seltenen Fällen wirtschaftlich notwendig.

Ein typisches Einfamilienhaus mit Wärmepumpe verbraucht, je nach Jahresarbeitszahl, zwischen 4.000 und 7.000 kWh Strom pro Jahr für Heizung und Warmwasser. In Kombination mit einer PV-Anlage lassen sich davon 40–60 % aus eigenem Solarstrom decken.

Bei fachgerechter Installation ist das Risiko einer Explosion nahezu ausgeschlossen, das hat zuletzt auch der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) ausdrücklich bestätigt. Klare Aufstellbedingungen und Sicherheitsbereiche sorgen dafür, dass selbst eine unwahrscheinliche Leckage von Propan-Kältemittel kein zündfähiges Gemisch erzeugen kann. Monoblock-Wärmepumpen stehen im Freien und enthalten in Einfamilienhaus-Anwendungen nur sehr geringe Kältemittel-Mengen.

Bei längerem Stromausfall, wie Anfang 2026 im Berliner Südwesten, können verschiedene Funktionen der Wärmepumpe ausfallen. Das stehende Heizungswasser in der Außeneinheit kann einfrieren, sich ausdehnen und Rohre beschädigen. Vorbeugen lässt sich das durch Entleeren des Wassers in der Außeneinheit, sobald ein längerer Stillstand bei Minusgraden absehbar ist. Wir zeigen unseren Kunden bei der Einweisung die nötigen Handgriffe, oder kommen im Notfall vorbei.

Luft-Wasser-Wärmepumpen können im Winter vereisen, weil feuchte Außenluft am kalten Verdampfer kondensiert und gefriert. Leichte Vereisung ist normal und beeinträchtigt die Leistung kaum, moderne Anlagen leiten automatisch einen Enteisungsvorgang ein. Erst wenn die Anlage dauerhaft stark vereist bleibt und Leistung verliert, sollte ein Fachbetrieb prüfen.

Das Kältemittel transportiert die Wärme innerhalb der Anlage und wechselt dabei zwischen flüssig und gasförmig. Wichtig ist heute der GWP-Wert („Global Warming Potential"): Er beschreibt das Treibhauspotenzial im Vergleich zu CO₂ (Referenzwert 1). Wir setzen bevorzugt auf natürliche Kältemittel wie Propan (R290) mit einem GWP-Wert von nur 3. Klassische synthetische Kältemittel wie R32 liegen bei 675, die regulatorische Obergrenze bei 750. Anlagen mit Propan sind zukunftssicher und qualifizieren zusätzlich für den 5 %-Effizienzbonus der KfW-Förderung.

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